Beyond the Horizon Hero Banner

Eine Drohnenreinigung braucht kein Gerüst und keine tagelange Baustelle. Ein paar Dinge sollten trotzdem vorher geklärt sein – dann läuft der Einsatz glatt, dauert kürzer und niemand wird am Tag selbst überrascht. Hier steht, was Sie wann vorbereiten, mit einer Checkliste zum Abhaken und Ausdrucken.

Kurz gesagt

  • Bei der Anfrage: Adresse, ein paar Fotos und die ungefähre Fläche – daraus schätzen wir den Einsatz ein und prüfen, ob eine Fluggenehmigung nötig ist.
  • Eine Woche vorher: Wasseranschluss und Stellfläche klären, Nachbarn oder Bewohner informieren.
  • Am Einsatztag: Fenster zu, Markisen ein, den Bereich unter der Fläche frei machen. Anwesend sein müssen Sie in der Regel nicht.
  • Unten finden Sie alle Punkte als Checkliste – passend zu Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Gewerbe oder Solaranlage.

Ihre Checkliste

Wählen Sie Ihr Objekt, dann sehen Sie nur die Punkte, die Sie betreffen. Ihre Haken bleiben auf diesem Gerät gespeichert, bis Sie sie zurücksetzen.

0 von 0 erledigt

Bei der Anfrage
Eine Woche vorher
Am Einsatztag
Nach dem Einsatz

Bei der Anfrage: Was wir von Ihnen brauchen

Für eine erste Einschätzung reichen drei Dinge: die Adresse, ein paar Fotos der Flächen und die ungefähre Größe. Ein Vor-Ort-Termin ist nur selten nötig.

Die Adresse brauchen wir nicht nur für die Anfahrt. Rund um Flughäfen und Flugplätze – im Rhein-Main-Gebiet etwa um Frankfurt und Egelsbach – gelten Kontrollzonen, in denen ein Drohnenflug eine Freigabe braucht. Das ist kein Hindernis, kostet aber Vorlauf. Deshalb prüfen wir es, bevor wir einen Termin zusagen.

Sagen Sie uns außerdem, was an Ihrem Objekt besonders ist:

  • Denkmalschutz: Dann klären wir vorher, ob und mit welchem Verfahren gearbeitet werden darf.
  • Faserzement von vor 1993: Solche Platten stehen unter Asbestverdacht und dürfen nicht gereinigt werden. Bitte vor jeder Anfrage klären.
  • Empfindliche oder lose Teile: abstehender Putz, lockere Ziegel, spröde Dichtungen – das gehört vor der Reinigung instand gesetzt.

Eigentümer­gemeinschaft: an den Beschluss denken

Ist die Fassade oder das Dach Gemeinschaftseigentum, entscheidet in der Regel die Eigentümerversammlung. Bereiten Sie den Punkt für die Tagesordnung mit Fotos und unserer Einschätzung vor, dann lässt er sich in einer Sitzung beschließen.

Tagt die Versammlung im Winter, ist das der ideale Moment: Beschluss fassen, Termin fürs Frühjahr sichern. Einsätze laufen in der Regel von April bis Oktober, und die Termine im Frühjahr sind zuerst vergeben.

Eine Woche vorher: Wasser, Stellfläche, Bescheid geben

  • Wasser: Ein Außenwasserhahn in Reichweite ist ideal. Wir bereiten das Wasser auf, damit es ohne Kalkflecken abtrocknet. Gibt es keinen Anschluss, bringen wir das Wasser mit – sagen Sie es uns bitte vorher.
  • Stellfläche: Die Bodeneinheit steht auf einer befestigten Fläche in der Nähe, etwa Einfahrt, Hof oder Parkplatz. Beete und Rasen bleiben unberührt.
  • Nachbarn und Bewohner: Ein Einsatz ist sichtbar und hörbar. Eine kurze Info im Treppenhaus oder am Gartenzaun erspart Nachfragen. Wo Nachbargrundstücke überflogen werden müssten, klären wir das vorher mit Ihnen.
  • Parkplätze: Autos unter der Arbeitsfläche sollten umgeparkt werden – ablaufendes Wasser nimmt gelösten Schmutz mit.

Am Einsatztag: zehn Minuten Vorbereitung

Die meisten Punkte erledigen sich in wenigen Minuten: Fenster, Türen und Dachfenster schließen, Markisen einfahren, Gartenmöbel und Kübel unter der Fläche zur Seite stellen. In Gewerbeobjekten und größeren Wohnanlagen kommt die Lüftung dazu: Anlagen mit Außenansaugung für die Dauer der Reinigung ausschalten.

Den Bereich unter dem Anflug sperren wir für die Einsatzzeit ab – nicht das ganze Gebäude und nicht über Tage wie bei einem Gerüst. Selbst anwesend sein müssen Sie in der Regel nicht. Wir brauchen nur Zugang zum Grundstück und einen erreichbaren Ansprechpartner.

Solaranlagen: zwei Extra-Punkte

  • Vorher notieren: Schreiben Sie den Ertrag der letzten Wochen aus dem Monitoring auf. So sehen Sie nach der Reinigung, was sie gebracht hat.
  • Nachher vergleichen: Zwei Wochen nach der Reinigung, bei ähnlichem Wetter. Wie viel Ertrag Verschmutzung kostet, zeigt unser Beitrag zur Solarreinigung mit Rechner.

Nach dem Einsatz

Auf Wunsch bekommen Sie Aufnahmen vor und nach dem Einsatz – praktisch für die Akte, den Beirat oder die Versicherung. Werfen Sie einen Blick in Dachrinnen und Abläufe, dort kann sich gelöster Schmutz sammeln. Und merken Sie sich den nächsten Termin vor: Je nach Lage ist eine Reinigung alle ein bis drei Jahre sinnvoll.

Nächster Schritt

Schicken Sie uns Adresse, ein paar Fotos und die ungefähre Fläche. Wir melden uns mit einer Einschätzung und einem Terminvorschlag.

Objekt beschreiben und anfragen Zum Kostenrechner

Häufige Fragen zur Vorbereitung

Muss ich beim Einsatz anwesend sein?

In der Regel nicht. Wir brauchen Zugang zum Grundstück, einen erreichbaren Ansprechpartner und – wenn vorhanden – einen Wasseranschluss. Alles Weitere klären wir vorher.

Was passiert, wenn kein Wasseranschluss vorhanden ist?

Dann bringen wir das Wasser mit und bereiten es auf. Sagen Sie es uns bei der Anfrage, damit wir den Einsatz entsprechend planen.

Brauche ich eine Genehmigung für den Drohnenflug?

Um Genehmigungen kümmern wir uns. Liegt Ihr Objekt in einer Kontrollzone, etwa nahe dem Frankfurter Flughafen, holen wir die Freigabe ein – das braucht etwas Vorlauf. Deshalb fragen wir früh nach der Adresse.

Müssen die Nachbarn zustimmen?

Wir fliegen in aller Regel über Ihr eigenes Grundstück. Wo Nachbargrundstücke überflogen werden müssten, klären wir das vorher mit Ihnen. Eine kurze Info an die Nachbarn ist trotzdem sinnvoll.

Muss die Solaranlage während der Reinigung abgeschaltet werden?

Das klären wir vorab mit Ihnen anhand der Anlage und der Herstellerangaben. Die Module werden dabei nicht betreten.

Wie lange dauert ein Einsatz?

Ein Einfamilienhaus ist meist an einem Tag erledigt, größere Objekte je nach Fläche entsprechend länger. Auf- und Abbau der Bodeneinheit sind darin enthalten.